Blitzschutz












 
 

Elektronische Anlagen, Datenverarbeitung, Personalcomputer CAD/CAM-Systeme, Elektrogeräte sind zu unverzichtbaren Bestandteilen in unserem Leben geworden.

Der Ausfall einer EDV- oder MSR-Anlage bedeutet für Unternehmen oft schwerwiegende finanzielle Verluste. Im privaten Bereich führen Störungen durch Überspannung auch immer wieder zu beträchtlichen Schäden. Man denke nur an Schäden von HiFi-, Video-, TV-Anlagen sowie Waschmaschinen und Heizungssteuerung.

Gewitterelektrizität oder Schaltvorgänge in elektrischen Versorgungsnetzten können zu hohen Schäden führen und im betrieblichen Bereich zu Produktionsausfällen führen.

Um dies zu verhindern, sollten im Vorfeld entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, damit die Funktionsfähigkeit aller Anlagenteile im Gebäude garantiert ist.
Die vorbeugenden Schutzmaßnahmen stellen einen vergleichsweise geringen Aufwand im Verhältnis zum Nutzen dar.

Das Entstehen von Überspannungen:

  1. Der direkte Einschlag:
    Schlägt der Blitz unmittelbar in das Gebäude ein, so werden alle mit der Erdung verbundenen eltrischen Installationen in millionstel Sekunden auf ein hohes Potential angehoben. Mit zerstörender Wirkung fließt von den geerdeten Teilen der Geräte ein hoher Ausgleichsstrom in die Einspeisung des Niederspannungsnetzes.
  2. Ferneinschlag in das Niederspannungsnetz:
    Auch wenn das Gebäude selbst nicht getroffen wird: Die Wirkung des Blitzeinschlages gefährdet durch Wanderwellen mit hoher Spannungsamplitude, die sich mit Lichtgeschwindigkeit entlang der Einspeiseleitung fortpflanzen, jede Elektronik. Noch ehe man Donner hört können EDV, PCs, TV, HiFi-Geräte zerstört sein.
  3. Wanderwellen auf Netz- und Datenleitungen:
    Wer sich freute, daß der Blitz nicht auf der Erde sondern von Wolke zu Wolke sich entlädt, freute sich zu früh.: Diese Blitze setzen auf der Erde befindliche Spiegelladungen frei und schon entstehen blitzschnell Wanderwellen mit dem gleichen zerstörerischen Ergebnis.
  4. Schalthandlungen im Niederspannungsnetz
    Wenn Elektronik ohne Blitz ausfällt, ist die Wirkung die gleiche, nur die Ursache ist ein wenig anders. Durch Ein- und Ausschaltvorgänge, Schalten induktiver und kapazitiver Lasten, aber auch durch Erd- und Kurzschlüsse im Energieversorgungsnetz können hohe Spannungsspitzen hervorgerufen werden.

Wir verwirklichen mit intelligenten Produkten einen zuverlässigen Blitzschutz.
Schutzzonenkonzept:

Bei Direkteinschlägen in eine Blitzschutzanlage wird der direkte Blitzstrom über die vorhandenen Ableitungen in das Erdungssystem abgeleitet. Die hierbei entstehenden elektromagnetischen Felder stellen weiterhin eine Bedrohung für die im Inneren eines Gebäudes befindlichen elektronischen Einrichtungen dar. Um dieses Gefahrenpotenzial zu minimieren, werden Blitzschutzzonen in bliebiger Anzahl definiert.

Die Schirmungen können aus den schon vohandenen Bewehrungen oder Metallfasaden gebildet werden. Die Leitungen, die eine Blitzschutzzone durchdringen, müssen an der Zonenschnittstelle durch die entsprechende Schutzgeräte beschaltet werden, welche mit dem örtlichen Potenzialausgleich verbunden werden.